Wie von Michael gewünscht, sind hier noch ein „paar Bilder“ von Mallorca.

Schwierig zu erreichen, da die Fahrt über serpentinenartige enge Straßen durch die Sierra de Tramuntana führt, ist das Landgut „La Granja“ in der Nähe von Esporles im Nordwesten der Insel. Bereits im 13. Jahrhundert gab es hier einen Orden, der völlig autark lebte.
Auf dem Landgut wurden neben Handwerkssachen und Lebensmitteln auch Kleidung und Möbel hergestellt. Heute dient das ca. 3.000 m² große Gut als Freilichtmuseum, außerdem kann man selbst hergestellte Lebensmittel und Sherry kaufen. Der Eintritt war nicht ganz billig (11 € pro Person), aber es lohnt sich!

Wunderschön angelegt ist auch der Garten. Wer mag, kann noch einen ca. 1,5 km langen Spaziergang im dazugehörigen Wald machen (wir schenkten uns den aber, weil es schon sehr spät war).

Szenenwechsel: Hier ein Bild von der Nordostküste: Cala Canyamel in der Nähe von Cala Ratjada. Herrlich, das türkisfarbene Wasser!

Nun sind wir an der Südküste angelangt. Es Trenc ist ein 7 km langer malerischer Dünenstrand mit türkisfarbenem Wasser und munterem Wellengang, der glatt an die Karibik erinnert. Negativ: Der Strand ist sehr schmal, man ist definitiv nicht allein und für den Parkplatz muss man 6 € bezahlen. Daher nur beschränkt empfehlenswert – man sollte aber mal dort gewesen sein.


Unser Favorit ist aber die Cala Llombarts. Natürlich ist man auch hier nicht allein, aber es ist sehr ruhig in dieser schmalen und überschaubaren Bucht an der Südostküste bei Santanyi. Das Wasser ist so klar, dass man sogar die (leider) zahlreichen Feuerquallen gut sehen konnte und durch die fjordähnliche Lage ist es nicht allzu windig – genau richtig, würde ich sagen. Kann ich nur empfehlen.
Mehr Bilder gibt’s beim nächsten Mal. Dann ein „Palma-Special“.